Holzkohlegrill

Worauf achten beim Kauf eines Holzkohlegrills

Die meisten von uns hatten das erste Mal mit ihm – dem Holzkohlegrill. Denn in unserer Kindheit war er das Synonym fürs Grillen. Damals gab es noch nichts von Smokern, Pelletgrills oder Kamados zu hören. Wer grillen wollte, brauchte Kohle und eben einen Holzkohlegrill.

Daher stecken im Grillen mit einem Holzkohlegrill auch zahlreiche Kindheitserinnerungen. Aber, was damals gut war, ist auch heute immer noch gut. Ob Steaks, Würstchen oder Burger – mit einem Kohlegrill kriegst Du alles hin. Und das mit dem leckeren typischen Grillgeschmack. Wobei das mit dem Geschmack natürlich auch Einbildung sein kann…

Traditionelles Grillen mit Holzkohle

Andere Grill-Typen wie Gas- oder Elektrogrills machen das Grillen durchaus bequemer. Sie sind ruckzuck aufgeheizt, brauchen keine Kohle und reinigen sich fast von selbst. Beim Holzkohlegrill ist etwas mehr zu tun, aber nicht viel. Belohnt wird man dafür mit einem rauchigen Geschmack und dem Gefühl von traditionellem Grillen und dem Zusammenspiel von Feuer und Fleisch.

Warum soll es ein Holzkohlegrill sein

Wir haben es oben schon gesagt: Das rauchige Grillaroma ist sicherlich der Hauptgrund, warum sich viele Menschen für einen Holzkohlegrill entscheiden. Der Rauch und die Hitze, die beim Verbrennen von Holzkohle entstehen, machen das Fleisch saftig und schenken ihm einen unverwechselbaren Geschmack.

Der unverwechselbare Geschmack ist aber nicht der einzige Grund, sich einen Holzkohlegrill zu kaufen. Es gibt noch mehrere Gründe sich für den Klassiker zu entscheiden:

  1. Kostengünstig und mobil
    Wenn man sich einen neuen Grill für den Garten zulegen möchte, aber das Budget eher klein ist, dann ist die günstigste Option ein kleiner, tragbarerer Holzkohlegrill. Diese bekommt man schon für weniger als 100 €, manche sogar noch deutlich günstiger, allerdings sollte man dabei darauf achten, dass sie nicht nach einem Sommer schon Geschichte sind.
  2. Starke Hitze
    Einen Vorteil gegenüber Gas- oder Elektrogrills haben Holzkohlegrills darin, dass sie typischerweise höhere Temperaturen erreichen können. Das Fleisch bekommst Du somit von außen schön knusprig, aber von innen ist es schön saftig und würzig.
  3. Grill-Tradition
    Wenn Du als Kind mit dem Grillen von Würstchen und eingelegten Steaks auf einem Holzkohlegrill aufgewachsen bist, ist die Wahrscheinlich groß, dass Du als Erwachsener auch einen Holzkohlegrill – als Erst- oder Zweitgrill – haben möchtest. Erinnerungen sind eine köstliche Zutat und helfen dabei, dass Dir das Grillen noch mehr Spaß macht.

Wenn Du also weißt, dass Du Dir einen Holzkohlegrill zulegen möchtest, gibt es einige Dinge, die Du beim Kauf berücksichtigen solltest.

Arten von Holzkohlegrills

Im Grunde gibt es zwei Arten von Holzkohlegrills – Holzkohlegrills mit und ohne Deckel.

Holzkohlegrills ohne Deckel eignen sich ausschließlich für das direkte Grillen. Sie sind ideal dafür, wenn Du ausschließlich auf die klassische Art und Weise direkt über dem Feuer grillen möchtest. Für Würstchen und Steaks oder direkt gegartes Gemüse, ist diese Grill-Art also ideal.

Deutlich vielfältiger bist Du dagegen mit einem sogenannten Kettle-Grill unterwegs. Also einem Holzkohlegrill mit einem abnehmbaren Deckel. Kettle-Grills gibt es in verschiedenen Größen und Preisklassen. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Wenn Du nach einem tragbaren bzw. beweglichen Grill suchst, ist das sicherlich die richtige Variante für Dich. denn die meisten Kettle-Grills verfügen über praktische Rollen und können bequem im Garten oder auf der Terrasse herumgeschoben werden.

Kettle-Grills werden durch ihre runde Form definiert. Durch die runde Form und mit dem abnehmbaren Deckel kann diese Art von Holzkohlegrill viel Wärme speichern. Neben dem direkten Grillen eignet sich der Kettle-Grill auch super fürs indirekte Grillen und längere Garen in der Low & Slow Methode.

Wenn Erschwinglichkeit und Vielseitigkeit an erste Stelle stehen, machst Du mit einem Kettle-Grill als Holzkohlegrill alles richtig.

Reinigung und Benutzerfreundlichkeit

Mit Holzkohle grillen macht Spaß und bietet vermeintlich ein besseres Aroma. Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die beim Grillen mit Holzkohle etwas Arbeitsintensiver sind, als bei anderen Grill-Arten. Zum Beispiel, muss vor dem Grillen erst mal die Kohle angemacht werden. Neben der altmodischen Variante mit Feueranzünder und Föhn gibt es hierfür glücklicherweise inzwischen praktische Anzünderkamine, die einem die Arbeit abnehmen. Allerdings muss man auch hier ein wenig Geduld mitbringen, bis die Kohlen durchgeglüht sind und in den Grill geschüttet werden können.

Ist das Grillgut jetzt endlich auf dem Rost, gibt es ab und zu die Herausforderung, dass man Kohle “nachfüllen” muss. Auch hierfür haben einige Grills eine praktische Lösung mit an Bord. Einige Modelle sind mit klappbaren Grillrosten ausgestattet, die es möglich machen, einfach Holzkohle oder Briketts nachzufüllen, ohne dabei den Grillrost oder das Grillgut vom Grill nehmen zu müssen.

Auch für das Thema Reinigen nach dem Grillen bringen einige Varianten praktische Details mit – wie zum Beispiel einen abnehmbaren Aschekorb. Der Aschekorb macht das Reinigen nach dem Grillen sehr leicht, in dem man einfach den Rest der Kohlen hineinkehrt und dann den Korb entleert.

Haltbarkeit

Gute Holzkohlegrills können lange halten und über viele Jahre Freude bereiten – wenn sie richtig gewartet sind. Natürlich sollte der Grill nicht bei Wind und Wetter ohne Hülle draußen stehen. Wenn Du ihn gut behandelst und regelmäßig sauber machst, kann er viele Sommer lang halten. Natürlich ist auch die Verarbeitung ein wichtiger Aspekt. Hier solltest Du einen längeren Blick auf die Material- und Konstruktionsqualität werfen und auch einige Erfahrungsberichte auf diversen Webseiten durchstöbern. So bekommst Du einen ganz guten Eindruck, wie die Qualität eines Grills ist.

In puncto Qualität ist auch die Garantie ein wichtiger Faktor. Gibt es auf den Holzkohlegrill eine vernünftige Garantie, ist das ein guter Indikator dafür, dass es sich um ein ordentliches Produkt handelt und der Grill eine lange Lebensdauer haben kann.

Grillrost

Auch beim Grillrost gibt es Unterschiede. Meist sind die Roste aus Edelstahl oder Gusseisen. Hier muss man selbst entscheiden, welcher am ehesten zu seinen Grill-Gewohnheiten passt. Praktisch ist jedoch bei einigen Modellen, dass die Roste höhenverstellbar sind. Somit kann man die direkte Hitze variieren und anpassen. Außerdem ist es manchmal möglich auch nur verschiedene Bereiche der Grillfläche zu verstellen. Somit kann man gleichzeitig mit unterschiedlichen Wärmestufen garen.

Egal, für welchen Holzkohlegrill Du Dich entscheidest, mit Sicherheit wirst Du dabei immer auch ein saftiges Stück Erinnerungen mit auf den Grill werfen.

Alle Holzkohlegrills auf einen Blick findest Du hier auf Grilliger.de

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